Mag.a Ida Schermann Psychologie/Psychotherapie - Verändern ist unvermeidlich, wachsen ist eine Wahl.
HOCHBEGABTENDIAGNOSTIK bei Kindern und Jugendlichen
 
Im Münchner Hochbegabungsmodell (Mönks, F. J. 2001) wird unter Hochbegabung die individuelle kognitive, motivationale und soziale
Möglichkeit zur Höchstleistung verstanden.
Ob aus den vorhandenen Fähigkeiten die entsprechenden Leistungen
resultieren, ist von nichtkognitiven Persönlichkeitsmerkmalen und Umweltfaktoren abhängig.
Gemäß den Autoren dieses Modells wird unter Hochbegabung das Ergebnis des gelungenen Zusammenwirkens aller obigen Faktoren verstanden.
 
 
                                           Umweltfaktoren:
• Familie
• Schule
• kritische Lebensereignisse
 
 
                         Nichtkognitive Persönlichkeitsmerkmale:
• Arbeits-, Lerntechniken
• Stressbewältigung
• Kontrollüberzeugungen
• Leistungsmotivation
• Ängste
 
 
Mögliche Ziele für die Durchführung einer Diagnostik von vermuteter intellektueller  Hochbegabung sind:
-)Feststellen der tatsächlichen intellektuellen Begabung (der Stärken und Schwächen/Begabungsprofil)
-) Empfehlung von notwendigen Maßnahmen im Sinne einer (Begabungs-)Förderung.
-)Bei Vorliegen von Verhaltens-,  Leistungs- und emotionalen Problemen das Einleiten von entsprechenden psychologischen Förder- und Hilfsangeboten 
 
     
     
    Es werden im Unterschied zur klinisch-psychologischen Diagnostik (mit der Indikation einer krankheitswertigen Problematik/ Störung) zur Überprüfung der intellektuellen Hochbegabung zwei unterschiedliche Intellgenztests (eindimensionale und mehrdimensionale Intelligenztests) zur Anwendung gebracht. Hierbei geht es um die Erhebung der fluiden und der  kristallinen Intelligenz.
     
     
    Für für die Indikation "Hochbegabungsdiagnostik" gibt es keine Rückerstattung der Kosten durch Ihren Sozialversicherungsträger, da es sich nicht um eine krankheitswertige Diagnose handelt.